Wieża Wodna we Fromborku - zabytek architektoniczny
ul. Elbląska 2
14-530 Frombork
Polen

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ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag - Sontag
10:00 - 16:00

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Mapa dojazdu do Wieży wodnej
 

Mühle am Wasserturm

        Die ersten Notizen über eine Wassermühle am Kanal des Flusses Baude stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde durch das Frauenburger Kapitel bis zum Jahr 1772 gepachtet, jedoch nach der Teilung Polens überging sie zur Staatskasse des Königreichs Preußen. 1802 wurde die Wassermühle von einem gewissen Herrn Dousa abgekauft, dann wurde sie 1852 von Herman Hantel durch Erben erworben. Die Wassermühle verbrannte 1857, jedoch der Sohn des Eigentümers Ernest Hantel baute in Jahren 1872 - 1873 ein neues dreigeschossiges Gebäude, das mit dem Wasserturm in allen drei Geschossen verbunden war. Es wurde in Neugotik, aus Ziegelsteinen, mit hölzernen Decken gebaut, und mit den in jener Zeit modernsten Anlagen zum Getreidemahlen ausgerüstet. Das in der Mühle hergestellte Mehl zeichnete sich durch hohe Qualität aus. Es wurde unter anderen nach Elbing, Braunsberg, Königsberg, Mehlsack befördert. Die Mühle wurde mit Wasserkraft angetrieben. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden die Mühleanlagen modernisiert, indem die Turbinenkammer und das Stauwehr eingebaut wurden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde an der Mühle eine Lokomobile angebaut, die die Funktion des Hilfsantriebs der Mühleanlagen erfüllte. Das gusseiserne Riemenrad, das ein wichtiger Bestandteil des Ersatzantriebes war, blieb bis heute erhalten und wurde an der Ostfassade des Wasserturmes angebracht. Eine der größten Mühlanlagen in ehemaligem Ostpreußen wurde „Kopernikus-Mühlenwerke” benannt. Sie wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört.